Unterwegs im Netz

Unterwegs im Netz – Facebook & Co

Am Mittwoch, den 06.03.2013, fand im Forum der OBS Eversten ein Elternabend zum Thema „Unterwegs im Netz – Facebook & Co“ statt. Dieser wurde von Herrn Moormann vom Jugendamt der Stadt Oldenburg und Frau Kehmeier von der Polizeidirektion Oldenburg geleitet.

Etwa 35 interessierte Eltern, Schüler und Lehrer nahmen daran teil und wurden von Herrn Moormann mit Hilfe einer anschaulichen Powerpoint-Präsentation in die Welt des Internets entführt.

Herr Moormann stellte die Faszination des weltweiten Webs heraus und erklärte in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Facebook. Unterhaltung, Kommunikation, Vernetzung, Information, Treffpunkte, Präsentation und virtuelle Identitäten sind im Internet möglich. Alle diese Komponenten sind auch im großen Online-Netzwerk „Facebook“ zu finden und machen daher seinen Reiz aus.

Neben den positiven Eigenschaften der Kommunikationsnetzwerke, wie Verabredungen, Austausch von Informationen etc. wurden aber auch mögliche negative Auswirkungen angesprochen. Cybermobbing sowie (peinliche) Bilder einer Person im Netz zählen dazu und können später bei einer Jobsuche hinderlich sein. Aber auch das Preisgeben zu vieler persönlicher Daten, die es sogar ermöglichen, eine Person ausfindig zu machen, wie Herr Moorman den Teilnehmern anschaulich im Netz demonstrierte.

Frau Kehmeier gab einen kurzen Einblick zur rechtlichen Situation. Was bedeutet das   Urheberrecht, also das Recht am eigenen Bild und Text, an der eigenen Musik u.s.w. eigentlich genau? Und welche strafrechtlichen Möglichkeiten gibt es?

Sie ermutigte die Eltern auch, sich im Netzt nichts gefallen zu lassen und frühzeitig zu intervenieren. Das heißt, aktiv zu werden, ggfs. Beweise zu sichern, die „Verursacher“ anzusprechen, sich Hilfe zu holen und/oder Vorfälle direkt bei der Polizei zu melden.

Herr Moormann zeigte den Eltern unter anderem die folgenden präventiven Handlungsmöglichkeiten auf:

 

  • Eltern sollten mit ihren Kindern die Mediennutzung thematisieren
  • Sich den Umgang/die Nutzung von bspw. Facebook  durch die Kinder erklären lassen
  • Medien gemeinsam nutzen
  • Gefahren und Risiken besprechen und nicht verschweigen
  • Transparente Regeln vereinbaren
  • Mit ihren Kindern im Gespräch bleiben

Im Anschluss des Vortrages konnten die Zuhörer Fragen stellen und sich Informationsmaterial zum Thema mitnehmen.

Frau Kehmeier warb noch für eine Veranstaltung des Präventionsrates zum Thema Facebook, die am 17. April 2013 stattfinden soll und bei der das soziale Netzwerk Facebook praktisch von Eltern unter fachkundiger Anleitung eines Referenten ausprobiert werden kann. Eine Anmeldung für diese kostenlose Veranstaltung ist im Büro des Präventionsrates erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt.

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