Projekttage und Kulturfest 2016

Projekttage und Kulturfest 2016

Die diesjährigen Projekttage standen unter dem Motto „Wir sind kreativ“. In verschiedenen Gruppen haben die SchülerInnen die StreetArt von Oldenburg erkundet, die Flure verschönert, afrikanisches Trommeln kennengelernt, getanzt, Seife selber hergestellt, Willkommensschilder aus Holz hergestellt, das Oldenburger Tierheim besucht oder in diversen Kunstprojekte (Kunstfälscher, Mandalas, EM 2016,…) gearbeitet. Und dabei waren die SchülerInnen auf vielfältige Weise kreativ. Die Ergebnisse wurden am Freitag auf und neben der Bühne im Forum vorgestellt.

Bereits am Donnerstag, 19. Mai, wurden die vielfältigen Aktivitäten im musisch-kulturellen Bereich der OBS Eversten im Rahmen eines Kulturfestes der Öffentlichkeit vorgestellt.

Auf der Bühne spielten der Wahlpflichtkurs Musik und die Schulband „Crazy Life“. Die Tanz AG der 5. und 6. Klassen zeigten ihre Choreografien zu Zumba und Hip-Hop Stücken.

In einem Videobeitrag stellte der Wahlpflichtkurs Kunst das Projekt „U-Act“ vor, bei dem Schüler der OBS Eversten mit ihrem Film „Influence of Art“ in diesem Jahr den ersten Preis gewannen.

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Zudem wurde das neue Kunstprojekt „Prizepapers“ vorgestellt, an dem neben OBS Eversten und dem Edith-Russ-Haus, die Universität Oldenburg und das Kulturbüro der Stadt Oldenburg beteiligt sind.

Bei den Prizepapers handelt es sich um Briefe, Notizen, Tagebücher aus dem 17. -19. Jahrhundert, die in den Nationalarchiven Londons verwahrt werden. Die Prizepapers sind Beuteschätze aus gezielten Kaperungen. Während der Seekriege im 17. und 19. Jahrhunderts war es international üblich gegnerischer und fremdländischer Schiffe zu überfallen und mit der Beute die Kriegskasse aufzubessern oder die Versorgungslinien und die Wirtschaft der gegnerischen Mächte zu stören. Im Gegensatz zur Piraterie waren diese ‚Kaperfahrten’ gesetzlich legalisiert, d. h. von der Regierung befürwortet.

Im WPK Kunst haben die Schülerinnen und Schüler Charaktere erfunden, die wiederum Briefe verschickten, Tagebücher verfassten, Zeichnungen ihrer Umgebung anfertigten oder Selbstporträts erstellten. Diese Ergebnisse sind nun sozusagen Teil dieses Beuteschatzes, aber eben alles nur fiktiv. Bei ihrer Arbeit wurden die SchülerInnen durch den Historiker Frank Marquardt in geschichtlicher Hinsicht unterstützt und begleitet, der sich intensiv mit den Prizepapers befasst. Zudem haben Nina Bochmann und Jan Blum, die in der Kunstvermittlung im Edith-Ruß-Haus arbeiten, das Projekt in sehr vielen Kunststunden begleitet.

Umrahmt wurde das Bühnenprogramm durch diverse Bilderausstellungen und ein Catering, dass von den 9. Klassen organisiert wurde.

Siehe auch NWZOnline: Zwischen Handy-Filmen und alten Briefen