Ist das Kunst oder kann das weg?

Ist das Kunst oder kann das weg?

– Graffiti Workshop zum Thema Nachhaltigkeit und Teilhabe –

Ein Kooperationsprojekt der OBS Eversten mit der Kunstvermittlung des Oldenburger Kunstvereins und dem Künstler Bartosz Boron

Am 18.05.2017 fand ein Graffiti-Workshop an der Oberschule Eversten in Kooperation mit dem Oldenburger Kunstverein und dem Graffiti-Künstler, Bartosz Boron, statt. Unter dem Titel „Ist das Kunst oder kann das weg?“ übten sich 17 Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse am Donnerstag angeleitet durch den Künstler Bartosz Boron und die Kunstvermittlerin Mareike Urfels in der Stencil-Technik. Der bekannte Spruch „Ist das Kunst oder kann das weg?“, der sich nicht nur auf Postkarten findet, sondern auch schon Publizisten und Kunsthistoriker wie Christian Saehrendt als Buchtitel inspiriert hat, diente beim Workshop als Ausgangspunkt für eine lebendige Debatte über Graffiti: Warum kommt angesichts zeitgenössischer Kunst bei manchem Betrachter auch diese Frage auf? Wann ist Graffiti Kunst und wann Vandalismus? Wo sind die Unterschiede vom Tag bis zur Street Art? Stellt der Oldenburger Kunstverein auch Graffiti aus? Wann entstand das allererste Graffiti? Und welche Möglichkeiten bietet das Graffiti als Kunst im Öffentlichen Raum?

In dem fünfstündigen Workshop entstanden mit den Schülerinnen und Schülern Zeichnungen eigener Motive, Schablonen und schließlich farbig besprühte Leinwände, die in der Oberschule Eversten ausgestellt werden. Auch wenn es mit der richtigen Platzierung der Schablonen nicht immer ganz klappte, waren die Schülerinnen und Schüler sehr stolz auf die geschaffenen Arbeiten.

Innerhalb des Kooperationsprojekts besucht die Klasse an einem weiteren Termin die aktuelle Ausstellung des Künstlers Stefan Pfeiffer im Oldenburger Kunstverein. Das Kooperationsprojekt wird gefördert durch den Förderverein der Oberschule Eversten und den Oldenburger Kunstverein, bei denen wir uns sehr herzlich bedanken, ebenso wie bei der Schulleitung der Oberschule Eversten und Frau Kerstin Heinrichs.