Aus den Klassen

Ein Geschichtsprojekt der 10a im Schuljahr 2020/21

Wie war es wirklich in der DDR?

Diese Frage aber auch viele weitere konnte uns eine Zeitzeugin, die bis zu ihrem 31. Lebensjahr in der DDR lebte, beantworten. In den vergangenen Wochen haben wir, die 10a, im Geschichtsunterricht das Leben im geteilten Deutschland behandelt. Intensiv betrachteten wir den Alltag, wie es früher in der DDR und der BRD war. Wie lebten die Bürger in zwei unterschiedlichen Staatsformen?  Konnten Bürger der DDR einfach so in ein anderes Land reisen, oder ausreisen? Wie das Gefühl gewesen ist in einer begrenzten „Welt“ zu leben, haben wir nicht wirklich aus dem Geschichtsbuch herausarbeiten können.  Durch die Analyse eines dokumentarischen Spielfilms „Die Frau vom Checkpoint Charly“ versuchten wir uns in die Situation der Menschen hineinzuversetzen.

Es blieben jedoch immer noch einige Fragen unbeantwortet, die wir katalogisierten, um einen Leitfaden für ein Zeitzeugen- interview zu entwickelten. Im nächsten Schritt erarbeiteten wir, in Form einer Checkliste, wie ein professionelles Inter- view gehalten wird. Ein Interview ist eine Befragung durch Fragesteller mit dem Ziel, persönliche Informationen oder Sachverhalte zu ermitteln. In der Regel stellt der Journalist Fragen, die die interviewte Person beantwortet.

Schlussendlich konnten wir dank unserer Klassenlehrerin Frau Christidis mit einer Zeitzeugin persönlich sprechen. Unter Corona-Bedingungen führten wir unser Experiment per Videochat durch. Super vorbereitet und selbstsicher führten zwei von uns das Interview. Unsere Zeitzeugin beantwortete jede Frage ausführlich, so dass unser Bild vom Alltagsleben der DDR vervollständigt werden konnte. Zudem haben wir erfahren, dass nicht für alle Reisen aus der DDR ein aufwändiger Reiseantrag gestellt werden musste. Unsere Befragte schilderte von Reisen nach Polen und in die Tschechoslowakei als Tramperin, dabei las sie gerne Westzeitungen, die sie auf der Transitstrecke in Autos von BRD-Bürgern lesen konnte. Sehr überrascht waren wir, über die Geschichte, dass unsere Zeitzeugin im Babyalter montags zur Krippe gebracht wurde und freitags von ihrer berufstätigen, alleinerziehenden Mutter erst wieder abgeholt wurde. Der Staat organisierte das für alle Arbeiterinnen, damit diese dem Staat mit ihrer Arbeitskraft zur Verfügung standen.

Besonders viel an Erfahrungen haben wir durch das Interview mit unserer so offenen Zeitzeugin mitnehmen können, Dankeschön dafür.

 

Melissa Schliep aus der 10a im Mai 2021

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Einmal quer durch Deutschland

22.04.2021 Klasse 6b

Anfang der Osterferien war es endlich soweit:Die Klasse 6b hat ihre virtuelle Tour von Flensburg nach GarmischPatenkirchen geschafft. Insgesamt sind die Schüler und Schülerinnenmit ihren Klassenlehrerinnen 930,8 km zu Fgelaufen und haben damit sogar die geplante Strecke leicht übertroffen.

Seit Anfang Januar waren die Schüler und Schülerinnen, sowie ihre zwei Klassenlehrerinnenmehrmals die Woche an der frischen Luft Spazieren oder Joggen und haben ihre gelaufene Distanz mit Hilfe einer App gemessen und mitgeteilt. Täglich wurden Distanzen zwischen einemund 10 Kilometern in der Klassengruppe übermittelt undvon den Klassenlehrerinnen akribisch gesammelt und addiert.

Mit Beginn derOsterferien am 27.März wurde das gesetzte Ziel erreicht und dieseAufgabe für beendet erklärt.

Wir sind sehr stolz auf die vielen Läufer und Läuferinnen, die sich so engagiert an dieser Aktion beteiligt haben. Bleibt auch weiterhin in Bewegung, aberbleibtvor allem gesund und munter!

 

Eure Klassenlehrerinnen Frau Hammer und Frau SeibertLübben

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Einmal quer durch Deutschland

17.02.2021 Klasse 6b

 

Wie kann der Sportunterricht für eine 6. Klasse im Distanzlernen aussehen?

Was kann wie zu Hause praktisch gemacht werden, ohne dass der Rest der Familie im Homeoffice gestört wird oder die Einrichtung zu Bruch geht?

Diese Überlegungen und die Auseinandersetzung mit dem Erdkundethema „Leben in Deutschland“ brachte die Klassenlehrerinnen der 6b auf eine Idee:

Wir laufen einmal von Nord nach Süd durch unser eigenes Land – natürlich nur virtuell!

Von Flensburg bis nach Garmisch-Patenkirchen sind es zu Fuß laut GoogleMaps ca. 924 km.

Diese Distanz sollte mit Beginn des Homeschoolings im Januar von der Klasse gelaufen werden. Dazu sollte jeder Schüler bzw. jede Schülerin mehrmals die Woche an der frischen Luft Spazieren oder Joggen gehen und seine gelaufene Distanz mit Hilfe einer App messen und mitteilen. Gesagt getan. Täglich wurden Distanzen zwischen 1 und 10 Kilometern mitgeteilt. Diese wurden akribisch gesammelt und addiert.

Mittlerweile haben die Schüler und Schülerinnen, mit Unterstützung ihrer Klassenlehrerinnen schon mehr als 480 km geschafft.

Bleibt abzuwarten, wie viele Kilometer noch bis zum Ende des schulischen Lockdowns dazukommen? Wir werden berichten.

Die Klasse 6b