Einschulung an der Oberschule Eversten

Am 28.08.2020 wurden an der OBS- Eversten 48 Schüler*innen eingeschult.
Obwohl die Einschulungsfeier in diesem Jahr wegen Corona anders verlief als üblich, konnte trotzdem ein festlicher Rahmen geschaffen werden.
Die 6. Klassen hatten für diesen Anlass einen Film über die OBS- Eversten, den Unterricht und die Mitarbeiter gedreht, der unseren neuen Schüler*innen und Ihren Eltern und Erziehungsberechtigten einen ersten Einblick in unsere Schule gab. Anschließend lernten die Schüler*innen ihre neuen Klassenlehrerteams kennen und besuchten erstmals ihre neuen Klassenräume, wo schon eine Überraschung auf sie wartete:
Neben einer eigenen Schultüte, die mit Unterstützung von Sponsoren reichlich gefüllt war, erhielt in diesem Jahr erstmalig die gesamte Schülerschaft der OBS- Eversten einen individuellen Schulplaner- und dieses dank der Unterstützung der Fördervereine BiB und der OBS- Eversten als Willkommens- Präsent nach der Corona- Pause im vergangenen Schuljahr.

Wir bedanken uns für die Unterstützung und wünschen allen neuen Schülerinnen und Schülern eine schöne und erfolgreiche Schulzeit an der OBS- Eversten.

 

Fotos von der Veranstaltung:

    

 

Oberschule Eversten ist erneut Europaschule in Niedersachsen- Herr Minister Tonne überreicht die Urkunde

Die Oberschule Eversten erhält erneut das Zertifikat „Europaschule in Niedersachsen“. Zu diesem Anlass kam Minister Tonne am 03. Oktober 2020 in die Oberschule Eversten und überreichte persönlich die Urkunde.

 

Herr Minister Tonne hob in seinem Grußwort die Bedeutung von Europa für die Gesellschaft hervor und die Wichtigkeit, Europa zum Thema von Schule und Unterricht zu machen. Auch Herr Oberbürgermeister Kroogmann richtete sich in einem Grußwort an die geladenen Gäste. Frau Helmerichs lenkte anschließend den Blick auf das Projekt „Jiyana nû – Neues Leben“- durch das die OBS- Eversten als „Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage“ in Kooperation mit der IGS- Helene- Lange in den vergangenen Jahren den Wiederaufbau ihrer Partnerschulen in Nordsyrien unterstützt hat. Obwohl die Partnerschule der OBS- Eversten in Syrien liegt, sei dieses Projekt gleichwohl von großer Bedeutung auch für Europa. „Die OBS Eversten leistet durch die Bekämpfung der Fluchtursachen (Verwendung der Spendengelder für den Wiederaufbau nordsyrischer Schulen) einen wichtigen Beitrag zur europäischen Flüchtlingspolitik“ heißt es denn auch im dem Antrag der Schule auf Zertifizierung.

In diesem Zusammenhang bedankte sich Frau Helmerichs bei Frau Zwikirsch, die in den vergangenen Jahren das Projekt mit außerordentlichem Engagement begleitet hat und bei Frau Triestram und Frau Plogsties für ihren Beitrag zur Erstellung des Scooring- Modells als Grundlage des Antrages.

 

Im Anschluss an den „offiziellen“ Teil hatte Herr Minister Tonne noch viel Zeit, mit einzelnen Gästen und v.a. mit den anwesenden Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu gehen und Fragen zu beantworten.

Der Artikel der Stadt zu der Veranstaltung ist unter fogendem Link zu finden:

 Minister Tonne zu Besuch in der OBS Eversten

 

 

 

30. Horst-Eckmeyer-Cup an der OBS Eversten

Am 03.03.2020 fand der 30. Horst-Eckmeyer-Cup in der Sporthalle der OBS Eversten statt. Sieben Teams der Stadt Oldenburg kämpften um den Titel.

Die weiteste Anreise hatte der Titelverteidiger aus Brake. Rund 80 Schüler der Jahrgänge 8-10 lieferten sich spannende und intensive Duelle. Im Spielmodus „Jeder gegen Jeden“ traten die Teams gegeneinander an.

Hierbei zeichnete sich die Mannschaft der IGS Flötenteich schnell als führende Mannschaft ab, gefolgt von der IGS Kreyenbrück und OBS Ofenerdiek. Leider gelang es den Ausrichtern aus Eversten nicht, den Anschluss zu halten und landeten am Ende auf Platz 7. Den Turniersieg trug die dominierende Mannschaft der IGS Flötenteich nach Hause.

Insgesamt begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe und trugen faire Spiele aus. Ein besonderer Dank geht an die beiden Schiedsrichter Herrn Marks und Herrn Werner, die für den reibungslosen Spielfluss im Turnier sorgten.

Die Sieger des Turniers von der IGS Flötenteich

 

Tag der offenen Tür am 14.02

Am kommenden Freitag, den 14.02.2020, öffnet die Oberschule Eversten um 11.00 Uhr ihre Türen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich ein Bild von den Ergebnissen der laufenden Projektwoche zu machen. Die einzelnen Gruppen stellen ihre Projekte zum Thema „KULT Und wiR“ vor, ein vielfältiges Bühnenprogramm sorgt darüber hinaus für Unterhaltung, außerdem werden viele Mitmachaktionen organisiert. Schülerschaft und Lehrerkollegium stehen bereit, das vielfältige und interessante Schulleben zu präsentieren Die Besucher erhalten so einen umfassenden Einblick in den Schulbetrieb an dieser Oldenburger Schule.

Schüler und Lehrer freuen sich auf viele Gäste. Nicht nur die Nachbarn im Stadtteil Eversten, sondern alle am Bildungswesen Interessierten sind herzlich eingeladen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Veranstaltung endet gegen 14 Uhr.

Traurige Nachrichten aus Nordsyrien

Eine Nachricht aus Nordsyrien

Seit dem Jahr 2016 hat die Oberschule Eversten eine Schulpartnerschaft mit der Schule Ş. Ehmet Yasin in Girê Spî/Tal Abyad in Nordsyrien. Sie ist eine von 426 Schulen der Stadt mit insgesamt 51.200 Schülerinnen und Schülern. Die Schüler*innen wurden dort bis zum Herbst letzten Jahres in ihrer jeweiligen Muttersprache unterrichtet, entsprechend der Zusammensetzung der Bevölkerung überwiegend kurdisch und arabisch, und mit Engagement und Überzeugung zu einem friedlichen Zusammenleben erzogen.

Vom Bildungskomitee der Region haben wir nun folgenden Brief erhalten (Auszüge), der uns in großer Sorge um die Schüler*innen und Kolleg*innen unserer Partnerschule belässt und der uns vor die Frage stellt, wie wir weitere Unterstützung leisten können.

Zuerst einmal freuen wir uns jedoch darüber, dass wir mit dem Geld aus unserem Spendenlauf, über die Nothilfe-Versorgung von „medico international“ (siehe Plakat), denen geholfen haben, die aus Girê Spî und den anderen besetzten Gebieten fliehen konnten.

15.01.2020

Das Bildungskomitee der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien

(…) Das Bildungshalbjahr hat wie gewohnt am 15.09.2010 angefangen. Die Kinder waren froh und aufgeregt, wieder zur Schule gehen zu dürfen. Dieser positive Zustand hat sich plötzlich gewandelt, als der türkische rechtswidrige Angriff auf die Gebiete von Nord- und Ostsyrien am 9. Oktober 2019 begann. Die Angriffe richteten sich hauptsächlich gegen die Bezirke Serê Kaniyê und Girê Spî, und die Infrastrukturen und die Institutionen, wie Krankenhäuser, Schulen, Wasserlager und Bäckereien, wurden in den ersten Tagen bombardiert. (…) Dieses Vorgehen des türkischen Staates und seiner verbündeten Islamisten verletzt die Menschenrechte und verstößt gegen das internationale Völkerrecht.

Die Kinder, die gerade in der Schule sein müssten wie alle anderen Kinder auf der Welt, sind auf der Flucht und versuchen ihr Leben zu retten. (…)

Während der türkischen Invasion wurden bis jetzt 24 Schulen bombardiert und vollständig zerstört. Die türkischen Soldaten und ihren verbündeten Söldner benutzen viele andere Schulen als Militärbasis. Wegen der Gefahr und des aktuellen Kriegs haben wir keine weiteren Informationen und Daten über die jeweiligen Schulen bekommen können.

Darüber hinaus vollziehen der türkische Staat und seine Verbündeten eine demografische Veränderung in den von ihnen besetzten Gebieten, wodurch die Kultur der einheimischen Menschen zerstört wird. Die fremden Menschen werden nach Serê Kaniyê und Girê Spî deportiert und ihnen werden die Häuser und der Besitz der vertriebenen Menschen zugeteilt. Die lokalen Institutionen werden ins Türkische umgewandelt und die türkische Sprache wird als einzige Amts- und Bildungssprache in den besetzten Gebieten eingeführt, so wie es seit 2018 in Afrin geschehen ist. Wegen dieser schlimmen Lage sind wir sehr besorgt.

Aus diesen Gründen muss die Öffentlichkeit ihre Stimme erheben…

Das Bildungskomitee der Selbstverwaltung von Nord- und Ostsyrien

 

 

9DH trägt sich in das Gästebuch der Stadt ein

 

 

Die Klasse 9dh war am 20.11.2019 (Tag der Kinderrechte) beim Oberbürgermeister; Herrn Krogmann, im alten Rathaus der Stadt Oldenburg, zu Gast. Die Klasse hatte sich in den letzten Wochen mit den Kinderrechten beschäftigt. Sie durften im alten Rathaus einen Vortrag zum Thema „Gewalt“ halten. Am Ende konnten sich alle Schüler und die beiden Lehrkräfte, Herr Lehmkuhl und Frau Zilcher, ins Gästebuch der Stadt eintragen.

 

Hier ein paar Eindrücke:

 

 
  

Spendenlauf am 10. September 2019

Spendenlauf am 10. September 2019

Liebe Schüler*innen, liebe Spender*innen,

wir möchten uns bei allen Schüler*innen, Eltern und allen anderen Spender*innen herzlich für die geleisteten Beiträge zum diesjährigen Spendenlauf unserer Schulen bedanken. Seit fast 5 Jahren unterstützen die IGS Helene-Lange-Schule und die OBS-Eversten gemeinsam engagiert den Wiederaufbau der Schulen in Nordsyrien.

Wir haben mit eurer und Ihrer Hilfe beim diesjährigen Spendenlauf erneut einen hohen Betrag gesammelt, 22 000 Euro, doch jetzt sind die Schulen dort verlassen, vielleicht zerstört, und es herrscht erneut Krieg.

 

Start des Spendenlaufes


Seit dem Beginn der Invasion des türkischen Militärs und der verbündeten islamistischen Milizen am 9. Oktober war u.a. die nordsyrische Grenzstadt Tal Abyad intensiven Luft- und Artillerieangriffen ausgesetzt. Viele der Zivilist*innen sind auf der Flucht, zurzeit steht die Stadt unter türkischer Besatzung. Ihr kurdischer Name ist Girê Spî, und dort steht die Partnerschule der OBS Eversten.
Am 13. Oktober hat die türkische Luftwaffe angefangen, das Stadtzentrum von Kobanê zu bombardieren und damit auch dort die Bevölkerung in die Flucht getrieben. Kobanê ist nach dem Aufbau erneut von Zerstörung bedroht und jetzt weitgehend verlassen. Inzwischen sind syrisches und russisches Militär in der Stadt angekommen, im Norden und Westen vor der Stadt das Türkische. In Kobanê steht die Partnerschule der IGS Helene-Lange-Schule.

Obwohl dieser Angriffskrieg lange und öffentlich durch die türkische Regierung angedroht wurde, ist seine Realität ein Schock. Wir wissen nicht, wo sich die Kolleg*innen jetzt aufhalten, die unseren Kolleg*innen beim Besuch der Partnerschulen im letzten Jahr so überzeugend vom Neuaufbau eines demokratischen Erziehungs- und Bildungswesens in dem Gebiet der Selbstverwaltung berichtet haben. Mit ihrer Arbeit hatten sie die Grundlage für ein friedliches, gleichberechtigtes Zusammenleben der verschiedenen Bevölkerungsgruppen in der Region gelegt. Wir wissen nicht, unter welchen Bedingungen bzw. ob sie noch leben. Nach Schätzungen befinden sich bereits ca. 300 000 Menschen aus der Region auf der Flucht, darunter ca. 70 000 Kinder. Aufgrund des zunehmenden Mangels bei der Grundversorgung und dem Notfalldienst sowie der Bedrohung selbst der Gesundheitseinrichtungen durch militärische Angriffe ist ihre Situation dramatisch.
Viele internationale Hilfsorganisationen haben ihre ausländischen Mitarbeiter*innen aus dem Gebiet abgezogen. Die Hilfsorganisation „medico international“, die humanitäre Projekte in der Region unterstützt, hat umgehend ein Spendenkonto für die Nothilfe eingerichtet.

Die Schüler*innen und Lehrkräfte unserer Partnerschulen brauchen jetzt, zusammen mit allen anderen Schutzsuchenden, vor allem das Lebensnotwendige.
Die Kollegien unserer Schulen haben sich deshalb einstimmig dafür ausgesprochen, die diesjährigen Spendengelder dem Nothilfekonto von „medico international“  zur Verfügung zu stellen. Über ihre Verwendung zur Unterstützung der Menschen in der Region unserer Partnerschulen sind wir in Kontakt mit der zuständigen Mitarbeiterin.
Wenn Sie der Verwendung Ihres Spendenbetrages in diesem Sinne nicht zustimmen, wenden Sie sich bitte bis zum 15.11.2019 an uns, damit wir den Betrag zurückerstatten bzw. ihn für einen späteren Zeitpunkt zurücklegen können.

Wir halten an der Idee unseres Projektes fest und hoffen sehr, dass es in der Zukunft wieder bessere Zeiten erleben wird.

Oldenburger „Schulen ohne Rassismus“ vernetzen sich

Oldenburger „Schulen ohne Rassismus“ vernetzen sich

Am 23.03.2019 fand das erste Regionaltreffen für Oldenburger „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ (SOR-SMC) statt, das durch die Regionalkoordination bei IBIS e.V. organisiert wurde. 20 Schüler*innen, Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen der Helene-Lange-Schule, der Oberschule Eversten, der Oberschule Osternburg und der Waldschule Hatten verbrachten einen spannenden Tag, bei dem die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema ‚Diskriminierung‘ im Vordergrund stand.

Nach einem ersten Kennenlernen sowie einem kurzen Input zur diskriminierungskritischen Arbeit durch die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle, Constanze Schnepf, verteilten sich Schüler*innen und Lehrer*innen auf eine Schreib- und eine Acrylmalerei-Werkstatt. Während des künstlerischen Prozesses wurde Raum für Diskussionen, Erfahrungsaustausch und Planung gemeinsamer Projekte geschaffen. Dies hielt die Schüler*innen nicht davon ab, gleichzeitig tolle Ergebnisse in Text- und Bildform zu produzieren.

Als ein Fazit kann feststellt werden: Das Projekt „Schule ohne Rassismus“ ist das, was mensch daraus macht. Und für Oldenburg kann man sagen, dass sehr viel passiert: Beratungsangebote bei Diskriminierung in den Schulen, der schulübergreifende Spendenlauf für Schulen in Nordsyrien, Film-AGs zum Thema Ausgrenzung … und viele weitere Aktionen sind in Planung. Die Schüler*innen machten deutlich, dass der Widerstand gegen alltägliche Diskriminierung und die Solidarität mit Betroffenen sich nicht mit einmaligen Aktionen erreichen lassen – es geht um eine Grundhaltung, um allen Menschen ein freies und gleichberechtigtes Leben zu ermöglichen, in der Schule und überall. Dem ersten Regionaltreffen werden in regelmäßigen Abständen weitere folgen, an denen auch die AG „Schule ohne Rassismus“ der OBS Eversten weiter teilnehmen wird.


In der Nachbereitung des Assoziationsspiels im Schreibworkshops haben die beiden Koordinator*innen Marie und Niklas diese Wortwolke zusammengebastelt. Je größer das Wort, desto häufiger wurde es von den Schüler*innen beim Spiel aufgeschrieben.

IGS Brake gewinnt den Horst-Eckmeyer Cup

IGS Brake gewinnt den Horst-Eckmeyer Cup

 

Zum 29. Mal veranstaltete die  Oberschule Eversten ein Fußballturnier für  Ober-, Förder- und Gesamtschulen, den sogenannten  Horst-Eckmeyer-Cup.

 Zu diesem Turnier haben acht Oldenburger Schulen gemeldet, darunter auch die IGS Brake, die schon immer an diesem Turnier teilgenommen hat und dieses Jahr endlich gewonnen hat.

Es wurde in zwei Gruppen, jeder gegen jeden gespielt.
In der Gruppe A setzten sich die Oberschule aus Ofenerdiek ungeschlagen vor der Oberschule Eversten und der OBS Osternburg durch.
Die Gruppe B gewann die IGS Brake vor der IGS Kreyenbrück.

Bei den beiden Halbfinalpaarungen setzte sich die OBS Ofenerdiek gegen die IGS Kreyenbrück und die IGS Brake gegen die OBS Eversten durch. Das Spiel um Platz 3 gewann die OBS Eversten mit 3:2 gegen die IGS Kreyenbrück. Im Endspiel zwischen OBS Ofenerdiek und IGS Brake kam es zum Neun-Meterschiessen, das letzendlich die IGS Brake für sich entscheiden konnte.
Fazit: Endlich hat Brake mal gewonnen.

Endergebnis:   

1. IGS Brake

2. OBS Ofenerdiek

3. OBS Eversten

4. IGS Kreyenbrück.

Das Siegerteam der IGS Brake

Nachhaltigkeit macht Schule – Bloggerin Anna Menke besucht die 10.Klasse der OBS Eversten

Nachhaltigkeit macht Schule – Bloggerin Anna Menke besucht die 10.Klasse der OBS Eversten

 

Am 18.01.2019 stattete die Oldenburgerin Anna Menke der Klasse 10bR der Oberschule einen Besuch ab. Sie ist Verfasserin eines Internetblogs, in dem sie thematisiert, dass sie seit drei Jahren „kauflos glücklich“ ist und nachhaltig lebt.

Ziel des Besuchs war es, die Klasse über das Thema Nachhaltigkeit im Alltag zu informieren und weiterzubilden.

Ihren Vortrag eröffnete sie mit einer Power-Point-Präsentation, in der sie auf den enormen Verbrauch von Wasser, Kunststoff etc. aufmerksam machte. Desweiteren sprach sie über die Textilindustrie und die ausgebeuteten Arbeiter/innen in Entwicklungsländern, die Kleidung für westliche Firmen herstellen. Anschließend ging sie genauer auf ihren Lebensstil ein und zeigte anhand von Bildern, wie sie beispielsweise Shampoo, Waschmittel etc. selber herstellt, um einerseits Plastikverpackungen zu meiden und andererseits umweltfreundlichere Alternativen zu haben. Abschließend durften die Schüler ihr Fragen stellen, die sie ausführlich beantwortete.

Die Klasse 10bR bedankt sich für diese interessante und inspirierende Schulstunde. Wenn ihr mehr über Anna Menke und das Thema Nachhaltigkeit erfahren möchtet, dann schaut euch doch ihren Blog unter http://kauflosgluecklich.blogspot.com an.

(Ein Bericht von Jahmila Jepkens, 10bR, Fotos von Anna Menke)

 

Volleyball-Turnier der 9./10. Klassen

Volleyball-Turnier der 9./10. Klassen

Am Donnerstag, den 24.01.2019 fand das diesjährige Volleyball-Turnier der 9. Und 10. Klassen in der Brandweghalle statt. Insgesamt haben 11 Teams den Vormittag über auf zwei Spielfeldern gegeneinander in zwei Spielgruppen um jeden Punkt gekämpft. Anfangs waren die Spiele noch etwas zögerlich und zurückhaltend, wurden aber dann immer intensiver und besser. Es kam zu abwechslungsreichen Spielzügen, bei denen die Teams um jeden Punkt gekämpft haben.

In der Spielgruppe 1 qualifizierten sich die 10bR1 und die 9cR1 für die weiteren Spiele. In der Gruppe 2 waren es die Spielgemeinschaft der 9a/d H/10cH und das Team 10bR2. Das dann anstehende Klassenduell konnte das Team 1 der 10bR für sich entscheiden. Das andere Spiel gewann die Spielgemeinschaft 9a/d H/10cH. Somit standen sich im Finale die Teams der 10bR1 und die Spielgemeinschaft 9a/d H/10cH gegenüber, wobei die 10bR1 das Spielfeld als Sieger verließ. Im dem ausgeglichenen Spiel um Platz 3 und 4 musste es zweimal eine Verlängerung geben, um den Drittplatzierten zu ermitteln. Auch dieses Duell konnte das Team 2 der Klasse 10bR für sich entscheiden. Zum Schluss durfte das Team 1 der 10bR noch gegen das Lehrerteam der OBS Eversten antreten. In diesem Spiel unterlagen sie aber den Lehrern mit 28:23. Insgesamt war es ein angenehmer und sportreicher Vormittag, der für zufriedene Gesichter bei den Sportkolleginnen sorgte.

Projekt „Wasser als globales Problem“ – Zusammenarbeit mit der Werkstatt Zukunft

Projekt „Wasser als globales Problem“ – Zusammenarbeit mit der Werkstatt Zukunft

Die Sendung ist verfügbar unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=teqdgidGkf0&feature=youtu.be

Sendetermin bei Oldenburg eins: Mi., 19. Dezember 2018, 19.00 Uhr 

 

 

Den Anlass für die Zusammenarbeit mit der Werkstatt Zukunft war die Verleihung des Oldenburger Zukunftspreises 2018. Das gemeinsame Projekt der Helene-Lange-Schule und der OBS Eversten „Jiyana nû – Neues Leben: Solidaritäts- und Schulpartnerschaftsprojekt mit Kobanê“ wurde prämiert. 

Der Preis würdigt das Engagement der Schüler*innen, die über mehrere Jahre insbesondere durch Spendenläufe Geld für den Wiederaufbau von Schulen in der autonomen Region Rojava in Nordsyrien gesammelt und sich intensiv mit der dortigen Situation beschäftigt haben.

Werkstatt Zukunft hat für die Schüler*innen der Klasse 10a Anfang November einen zweitägigen, intensiven Workshop mit Fachleuten aus unterschiedlichen Gebieten organisiert. Dabei ging es vor allem um die globalen Zusammenhänge, um Fragen wie „Wo ist zu viel Wasser ein Problem?“ (Überschwemmungen) „Wo fehlt Wasser?“ (Dürre, Wüste), „Ist das Wasser sauber und kann getrunken werden – oder nicht?“ „Wird Wasser als Machtmittel oder im Krieg eingesetzt?“

Der Höhepunkt des Projekts war die Gestaltung, Moderation und Aufzeichnung einer TV-Sendung der Werkstatt Zukunft. Während der Sendung stellen die Schüler*innen der OBS Eversten ihr Projekt vor, bei dem Wasser als Grundlage unseres Lebens im Mittelpunkt steht. Sie führen Gespräche über globale Zusammenhänge mit Fachleuten, diskutieren über den Zusammenhang unserer Wassernutzung mit dem Klima und bringen Erfahrungen aus ihrem Engagement für die Region Rojava im Norden Syriens ein.

Gäste im Workshop und auch Interviewpartner*innen für die Sendung sind Millicent Botio von Brot für die Welt und Kea Hinsch, die im vergangenen Sommer für den BUND eine Plastikmüllsammeltour entlang der Nord- und Ostsee mit Fahrrad unternommen hat. Ein weiterer Gast ist Fabio Nicoletti, der in Bremen als Fachmann für Umwelt, Klima und Wasser in der Entwicklungszusammenarbeit tätig ist.

 

 

Vorab haben die Jugendlichen im Workshop zum Thema „Wasser und Macht“ ein Interview mit Anselm Schindler aufgezeichnet, einem Aktivisten von „Make Rojava Green Again“ aus München. Er erklärt die Bedeutung von Wasser in Nordsyrien, welches als Machtmittel benutzt wird und zudem berichtet er über den dortigen Krieg um Wasser.  

 

 

Ein weiteres vorab aufgezeichnetes Interview zum Thema „Wasser – Der Klimawandel ist da“ wurde mit Godehard Hennies vom Wasserverbandstag zur aufgezeichnet, der über die Dürre in diesem Sommer berichtete sowie dem fehlenden Wasser in der Landwirtschaft und der notwendig werdenden Erhöhung der Deiche aufgrund von Unwettern.

 

Weitere Eindrücke des Projekts:

Musikalische Vielfalt begeistert Oldenburger Publikum

Musikalische Vielfalt begeistert Oldenburger Publikum

„Vielfalt ist unsere Stärke“ – treffender lässt sich sprachlich nicht auf den Punkt bringen, was die Programmgestaltung des Benefizkonzerts für Schulen in Nordsyrien am vergangenen Freitag überzeugend vermittelte. Unter der musikalischen Leitung von Kathrin Weimar (OBS Eversten) und Rita Meiners  (Musikschule der Stadt Oldenburg) präsentierten  Interpretinnen und Interpreten der vier am Konzert beteiligten Kooperationspartner*innen hochwertige musikalische Beiträge, die das Publikum begeisterten.

Schon vor der offiziellen Begrüßung durch die Schulleitungen Heike Helmerichs (OBS) und Holger Denckmann (Musikschule) hatten die jüngsten Teilnehmer*innen für eine positiv erwartungsvolle Stimmung gesorgt. Der Chor der „Kita-Kennedy-Kids“ der städtischen Kindertagesstätte Kennedystraße begrüßte die ca. 250 Gäste im Forum der OBS Eversten klangvoll in verschiedenen Sprachen und gewann mit dem souveränen Vortrag eines selbst komponierten Songs sofort die Sympathie des Publikums.

Den Auftakt zu den ausdrucksstarken Beiträgen der Schulen gestaltete ein Streichquartett der Musikschule unter der Leitung von Cornelia Renz mit dem Stück „Zupf di!“. Die jugendlichen Spielerinnen präsentierten souverän zeitgenössische Spieltechniken. Im Anschluss daran wurden die Gäste durch einfühlsam und musikalisch überzeugende Gesangsdarbietungen der Musical-AG der Oberschule Eversten berührt, gefolgt von dem Beitrag eines Saxofon-Quartetts aus Mitgliedern der Bigband der IGS Helene-Lange-Schule, das eine Auswahl aus deren Repertoire vorstellte.

 

Vor der Pause präsentierten Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaften „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ der OBS und der IGS in einer Fotodokumentation das Partnerschaftsprojekt mit Schulen in Kobanê und Girê Spî in Nordsyrien,  zugunsten dessen das Konzert veranstaltet wurde.  Ibrahim Murad, Vertreter der Demokratischen Föderation Nordsyrien in Deutschland, zeigte sich in seinem Grußwort beeindruckt von den Darbietungen und vom Engagement der Schulen für die Partnerschaft.  Eine Schule und Gesellschaft ohne Rassismus, das sei auch das Ziel der Menschen in Nordsyrien. Sein Wunsch sei es, dass zukünftig auch Schüler*innen der Partnerschulen an einem Konzert in Oldenburg teilnehmen könnten.

Damit wurden die Gäste in die Pause entlassen, in der sie vom Schulelternrat und Förderverein der Oberschule mit Unterstützung durch  Kuchenspenden zahlreicher Eltern und mit Hilfe von Schüler*innen freundlich bewirtet wurden.

 

Musikalische Professionalität kennzeichnete auch die Darbietungen im zweiten Teil des Programms.  Das junge Saxofonensemble der Musikschule „Nufoxas“, unter der Leitung von Dagmar Ludwig, überzeugte mit großer Spielfreude, Improvisation und hervorragendem Zusammenspiel. Wie Kooperation auch mit instrumenteller Besetzung musikalisch eindrucksvoll wirksam werden kann, präsentierte das Trio von Interpret*innen der Musikschule und des türkischen Musikkonservatoriums mit Bağlama, Percussion und Violine.  Und schließlich konnte sich das Publikum von der Vorstellung des generationsübergreifenden Sinfonischen Blasorchesters Oldenburg beeindrucken lassen, das mit großer Präzision eine Auswahl aus seinem Repertoire darbot.

 

Vielfalt in verschiedener Hinsicht – sowohl im musikalischem Sinn als auch im Zusammenkommen verschiedenster Akteur*innen – dies hat dem Konzert seine besondere Qualität verliehen – und das Alles zu einem solidarischen Zweck. Mit diesem Empfinden verließen wohl die meisten Besucher*innen am Freitagnachmittag die Oberschule, nachdem sie von der professionell vorgetragenen Moderation von  Ala Mjdli und Philippe Richwin (Schüler/in der OBS Eversten) verabschiedet und darum gebeten wurden, das Projekt „Schule ohne Rassismus“ und die Schulpartnerschaft mit Schulen in Nordsyrien auch weiterhin zu unterstützen.

Benefizkonzert für Kobanê am 23.11.2018

Einladung zum Benefizkonzert für Kobanê am 23.11.2018

Eine Kooperation der Oberschule Eversten und der IGS Helene-Lange-Schule mit der Musikschule der Stadt Oldenburg und dem Sinfonischen Blasorchester

Die Oberschule Eversten und die IGS Helene-Lange-Schule Oldenburg unterstützen seit mehreren Jahren den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Schulen in Kobanê und Girê Spî in Nordsyrien. Mit zwei Schulen vor Ort wurden inzwischen Schulpartnerschaften gebildet, durch die ein direkter Austausch ermöglicht wird. So konnten die Gebäude der Schulen mit dem Erlös aus Spendenaktionen weitgehend restauriert werden. Die Innenausstattung, eine angemessene Versorgung mit Lehrmaterialien und vor allem die dringend notwendigen Hilfen zur psychischen Verarbeitung der Kriegserlebnisse durch die Schüler*innen und Lehrkräfte stellen alle Beteiligten jedoch weiterhin vor hohe Anforderungen.  Insbesondere mit Angeboten im musikalischen und künstlerischen Bereich zeigen die Lehrkräfte den Schüler*innen Möglichkeiten auf, Erlebtes auszudrücken und ein Empfinden von Gemeinschaft, Sicherheit und Freude neu zu entwickeln. Eine große Bedeutung hat dabei auch die Solidarität von außen. Vor diesem Hintergrund möchten wir die Schulen in Kobanê und Girê Spî dabei unterstützen, den Kindern eine neue Bildungs- und Lebensperspektive aufzuzeigen.

Zu diesem Zweck veranstalten wir am

Freitag, den 23.11.2018 von 16.00 – 18.30 Uhr

im Forum der OBS Eversten ein gemeinsames Benefizkonzert mit musikalischen Beiträgen aller Kooperationspartner*innen.

Es spielen:

– Chor der Kita-Kennedy-Kids (Kooperation mit der Musikschule der Stadt Oldenburg)

– Streichquartett der Musikschule der Stadt Oldenburg

– Schüler*innen der Musical-AG der OBS Eversten

– Schüler*innen der IGS Helene-Lange-Schule

– Nufoxas (Saxofonensemble) der Musikschule der Stadt Oldenburg

– Trio mit Mustafa Acar, Holger Denckmann und Izabela Wielgomasz (Musikschule der Stadt

  Oldenburg /Türkisches Musikkonservatorium)

– Sinfonisches Blasorchester Oldenburg e.V.

Einlass ist ab 15.30 Uhr mit Kaffee, Tee, Kuchen und Informationsständen.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Herzlich eingeladen sind Vertreter*innen der städtischen Gremien, Einrichtungen und Schulen ebenso wie Vereine und alle Interessierten.

Eine Platzreservierung ist unter verwaltung@obs-eversten.de möglich.

Zum Konzert erwarten wir auch den Vertreter der Selbstverwaltungsregion Nordsyrien in Deutschland, Herrn Ibrahim Murad, der die Schulpartnerschaften unterstützend begleitet und in engem Kontakt zu den Bildungseinrichtungen vor Ort steht.

Eine besondere Bedeutung erhält die Veranstaltung durch die aktuelle bedrohliche Entwicklung in der Region, denn seit dem 28.10.2018 werden die nordsyrischen Kantone Kobanê und Girê Spî erneut militärisch angegriffen.

Wir freuen uns über einen Besuch des Benefizkonzerts und/oder über eine Spende für das Schulprojekt auf eines der folgenden Konten.

Konten:

Schulen ohne Rassismus Oldenburg

DE20 2805 0100 0023 1286 63

Stichwort: Kobanê-Projekt

oder:

(mit Spendenbescheinigung, bitte Namen und Adresse angeben):

Stiftung Bildung und Solidarität

DE73 2805  0100 0001 6479 32

Stichwort: Kobanê-Projekt

#wirsindnichtneutral – für eine werteorientierte politische Bildungsarbeit

#wirsindnichtneutral – für eine werteorientierte politische Bildungsarbeit

Am 05.11.2018 hat die Gesamtkonferenz der Oberschule Eversten beschlossen, die folgende Erklärung „#wirsindnichtneutral“ des Netzwerkes Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu unterstützen.

Beim diesjährigen Bundestreffen des Netzwerks ‚Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage‘ in Berlin haben sich 150 Vertreter*innen aus den 95 Landes- und Regionalkoordinationen sowie aus Courage-Schulen unter dem Motto „Neuer Deutscher Extremismus. Exkludierende Identitätsdebatten und Politische Bildungsarbeit“ über aktuelle Herausforderungen in der Demokratieerziehung ausgetauscht. Thema waren dabei auch die jüngsten Versuche, politische Bildung und Demokratieerziehung zu diskreditieren und aus den Schulen zu verbannen, weil sie angeblich gegen das Neutralitätsgebot verstoßen. Dagegen wenden sich die Teilnehmer*innen und erklären zum Abschluss der Tagung gemeinsam:

„Wir verantworten schulische und außerschulische Maßnahmen der politischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen. Wir sind überparteilich, aber nicht wertneutral, denn unsere Haltung basiert auf Artikel 1 des Grundgesetzes: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar.’ Sie ist gegründet auf den allgemeinen Menschenrechten und den Schulgesetzen der Bundesländer. Dem Beutelsbacher Konsens entsprechend setzen wir uns für eine humane Bildung und für eine diskriminierungsfreie Schulkultur ein, die sich aktiv gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Ideologien der Ungleichwertigkeit wendet. Wir stehen gegen ein ‚anything goes’. Deshalb sagen wir: #wirsindnichtneutral.“

Wir freuen uns, wenn auch Sie den neuen Hashtag künftig nutzen.

Sanem Kleff, Leiterin der Bundekoordination und Vorsitzende des Trägervereins Aktion Courage e.V.
Eberhard Seidel, Geschäftsführer der Bundeskoordination